Unter dem Motto „Cantabile – a world of voices“ lud das Projektorchester der Eintracht Glauberg e. V. am 27. September 2026 zu einem abwechslungsreichen Konzert in die evangelische Kirche Glauberg ein. Unter der Leitung von Sina Valentin stand die menschliche Stimme in all ihren musikalischen Facetten im Mittelpunkt.
Charmant führte Pauline Barth durch das Programm, das die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine musikalische Reise durch verschiedene Kulturen, Epochen und Stilrichtungen mitnahm.
Den Auftakt bildete „Canticum“ von James Curnow. Es folgten der südafrikanische Zulu-Song „Siyahamba“ und der bekannte „Banana Boat Song“, bei dem das Wechselspiel zwischen Vorsänger und Chor das Konzertmotto besonders schön widerspiegelte.
Ein Höhepunkt des Nachmittags war „Encanto“ von Robert W. Smith. Mit strahlenden Blechbläserfanfaren, mitreißenden Rhythmen und einem gefühlvollen Flötensolo entfaltete das Orchester die ganze Vielfalt seines Klanges.
Auch die Welt der Filmmusik kam nicht zu kurz: „Colors of the Wind“ aus Disneys „Pocahontas“ sorgte mit sanften Klängen und eindrucksvollen musikalischen Momenten für Gänsehaut. Schwungvoll ging es mit „I Will Follow Him“ aus „Sister Act“ weiter. Das bekannte Kinderlied „Heidi“ lud das Publikum zum Mitsingen ein, bevor „Golden“ aus dem Netflix-Animationsfilm „K-Pop Demon Hunters“ den regulären Konzertteil mit energiegeladenen Rhythmen abschloss.
Doch der musikalische Nachmittag war damit noch nicht vorbei. Nach dem Dank von Jugendleiterin Janine Schmidt an die evangelische Kirchengemeinde, alle Mitwirkenden und Dirigentin Sina Valentin spielte das Orchester zwei Zugaben: „Shut Up and Dance“ von Walk the Moon sowie ein eigens von Sina Valentin arrangiertes Geburtstagsliedermedley.
Musik, die verbindet
Traditionelle Melodien, afrikanische und karibische Klänge, sinfonische Blasmusik, Filmmusik, Kinderlieder und aktueller K-Pop machten „Cantabile – a world of voices“ zu einem vielseitigen Konzerterlebnis. Die Begeisterung und die versprochenen Gänsehautmomente waren spürbar und zeigten, wie Musik Menschen und Generationen miteinander verbindet.
Bei leckerem Fingerfood, kühlen Getränken und angeregten Gesprächen vor der Kirche klang der gelungene Nachmittag gemütlich aus. Ein Konzert, das nicht nur musikalische Vielfalt hörbar machte, sondern auch in schöner Erinnerung bleiben dürfte.
Artikel im Kreisanzeiger